erst einmal danke für deine ausführliche Anfrage. Die Idee gefällt mir tatsächlich ziemlich gut.
Grundsätzlich spricht für mich nichts dagegen, historische Familien als Grundlage zu nutzen oder einen fiktiven Sohn in eine bestehende Adelslinie einzufügen – solange dadurch keine belegten historischen Ereignisse oder Personen überschrieben werden. In deinem Fall sehe ich da erst einmal kein Problem.
Die Vorstellung, dass er nach der Entmachtung seines Vaters als politisches Druckmittel oder eine Art Geisel in Prag zurückbleibt, finde ich sogar ziemlich spannend. Das bietet viele Möglichkeiten für Intrigen, Diplomatie und persönliche Entwicklung, ohne dass der Charakter automatisch über besondere Macht verfügt.
Dass du selbst schon schreibst, dass es dir nicht um Powerplay oder politische Sonderrechte geht, sondern um den Konflikt zwischen Herkunft und aktueller Situation, beruhigt mich zusätzlich. Genau diese Art von Charakteren passt aus meiner Sicht gut ins Forum.
Ich arbeite momentan außerdem an einer Übersicht zu den verschiedenen Adelshäusern, Rängen und gesellschaftlichen Strukturen. Das wird hoffentlich auch etwas Orientierung geben, wie sich ein Charakter wie deiner innerhalb des Gefüges einordnen könnte.
Falls du ihn tatsächlich erstellen möchtest, können wir uns die Details – etwa seinen Status, seine Unterbringung oder mögliche Verbindungen zu anderen Adelsfamilien – gerne gemeinsam anschauen. Da finden wir sicher eine stimmige Lösung.
Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf, mehr von der Idee zu lesen.
LG
Jin
